Tipps und Ideen für kreative Wandgestaltung im Kinderzimmer

Was wäre ein Kinderzimmer ohne bunte Farben, fröhlich dekorierte Wände und tolle Spielzeuge? Einfach trostlos und überhaupt nicht kindgerecht. Ergo gilt: Beim Dekorieren und Renovieren der Wohnung dürfen natürlich auch die Zimmer der Kinder nicht vergessen werden. Im Gegensatz zu den übrigen Wohnräumen, sind hierbei aber – vor allem in farblicher Hinsicht – andere Gestaltungsmöglichkeiten gefragt. Welche das sind, wollen wir uns hier etwas genauer anschauen.

Erlaubt ist, was gefällt!

Es ergeben sich bezüglich der Wandgestaltung für ein Kinderzimmer sehr viele interessante Möglichkeiten. So sind im Handel spezielle Tapeten mit kindgerechten Motiven erhältlich, das Sortiment gestaltet sich diesbezüglich sehr vielfältig. Sehr beliebt sind auch Bordüren mit farbenfrohen Motiven, die im oberen Drittel auf einem idealerweise einfarbigen Untergrund angebracht werden. Während die Wände der übrigen Zimmer einer Wohnung gerne schlicht gestaltet sein dürfen, fühlen sich Kinder in einer altersgerechten Umgebung sehr viel wohler. Daher ist hinsichtlich der Wandgestaltung für das Kinderzimmer grundsätzlich alles erlaubt, was gefällt.

Und damit es am Ende wirklich gefällt, sollte man die eigenen Kinder erst einmal nach ihren Vorlieben fragen. Lässt man den Kindern die freie Wahl, so entscheiden sich die Kleinen sehr häufig für eine bunte Mustertapete mit einem Motiv, das den individuellen Interessen entspricht. So bevorzugen Jungs zum Beispiel Piraten-, Ritter- oder Wildwest-Motive für die Wandgestaltung im Kinderzimmer. Mädchen hingegen wählen sehr häufig eine Tier- Prinzessinnen- oder Feentapete zum Verschönern ihres persönlichen Wohnraums.

Ein Riesenspaß: die Wände bemalen

Neben dem Anbringen einer Tapete bietet sich als Alternative auch das Bemalen der Wände an. Auch hierbei sollte man die Wahl der Farbe(n) ganz dem persönlichen Geschmack der Kleinen überlassen. Allerdings gilt es diesbezüglich zu bedenken, dass dunkle oder gar schwarze Wände das Licht schlucken und sich somit ungünstig auf die Helligkeit im Raum auswirken. Mutige Eltern geben ihren Sprösslingen Farbe und Pinsel selbst in die Hand und überlassen die Wandgestaltung der Kinderzimmer somit dem Schicksal – natürlich erst, nachdem der Teppichboden mit einer Schutzfolie abgedeckt wurde. Wie sich die Wände im Anschluss daran zeigen werden, ist ungewiss, mit hoher Wahrscheinlichkeit aber sehr bunt.

Sollen die Wände des Kinderzimmers hingegen mit Bildern geschmückt werden, empfiehlt sich ein einfarbiger Anstrich, weil diese nur dadurch richtig zur Geltung kommen können. Hinsichtlich der Auswahl der Motive ist wieder der Kindergeschmack gefragt. Ob buntes Comic-Motiv, verträumte Märchenszene oder der Lieblingsheld der (meist) Jungs – im Handel findet sich eine riesige Auswahl klein- und großformatiger Bilder in zumeist schlichten, bunten Kunststoff- oder Holzrahmen, die sich bestens dazu eignen, ein freundliches Ambiente ins Kinderzimmer zu zaubern.

Und wenn es kein klassisches Bild im Rahmen sein soll, bieten sich großformatige Poster zur Wandgestaltung im Kinderzimmer an. Der Vorteil: Sie sind wesentlich günstiger als gerahmte Bilder und lassen sich so immer wieder gegen neue Exemplare austauschen.

Selbstgemalte Bilder als Kompromiss

Wer seinen Kindern ermöglichen möchte, sich kreativ „auszutoben“, aber trotzdem keine kompletten Wände im Kinderzimmer bemalt haben möchte, wählt einfach einen Kompromiss: selbstgemalte Bilder!

Als Motive hierfür eignen sich etwa eigene Bilder aus einem Fotoalbum sehr gut. Diese können die Kinder abzeichnen und entwickeln dabei auch noch ihre künstlerischen Fähigkeiten weiter. Wie wäre es beispielsweise mit einem Bild vom eigenen Hund oder der Katze, das von einem kleinen Foto auf Wandbildgröße gebracht und in bunten Farben koloriert wird? Aber auch Urlaubsmotive, Oma und Opa oder Impressionen aus der Natur eignen sich hierfür sehr gut.

Wanddekoration mit Gegenständen

Und schließlich lassen sich die Wände im Kinderzimmer auch mit verschiedenen Gegenständen dekorieren. So finden sich in vielen Zimmern insbesondere von Kleinkindern die klassischen Hampelmänner und Spieluhren an den Wänden. Auch ein Mobile, das von der Decke hängt, kann eine reizvolle Alternative sein, ebenso ein Windspiel.

Auch für größere Kinder gibt es diverse dreidimensionale Objekte, die an den Wänden befestigt werden: Schmale Bilderleisten (sogenannte „Picture Ledges“) bieten Platz für die liebsten Kinderbücher, kleine Figuren oder aufgestellte Fundstücke. Wandregale, Holzboxen oder flache Körbe können die Lieblingsspielzeuge, Kuscheltiere und Selbstgebasteltes an der Wand in Szene setzen. Ein besonderer Blickfang sind Lichterketten und Lampions, die am Abend für eine gemütliche Atmosphäre sorgen, sowie Garderobenleisten oder Holzknäufe, an denen Sprungseile, Sporttrikots, Kostüme etc. griffbereit aufgehängt werden. Nicht zu vergessen ist auch die klassische Tafel an der Wand, die immer wieder anders beschriftet oder bemalt werden kann.