Moderne Badeinrichtungen für jeden Anspruch

Die Zeiten, in denen Badezimmer als bloße Waschräume galten, sind längst vorbei. Das Bad avanciert immer mehr zu einer Wohlfühloase in Haus oder Wohnung. Hübsche Fliesen, zeitlos schöne Badmöbel und nicht zuletzt die Auswahl hochwertiger sanitärer Anlagen machen ein Badezimmer zu etwas Besonderem.

Das Ganze sollte selbstverständlich gut geplant werden, damit das Endergebnis alle persönlichen Anforderungen erfüllt und das Bad über viele Jahre gute Dienste leistet. Unsere Tipps helfen dabei.

Was macht ein schönes Bad aus?

Kurz und knapp: Was einem selbst gefällt! Fliesenfarbe, Form und Gestaltung der sanitären Anlagen, Dekoration usw. unterliegen immer dem persönlichen Geschmack. Als schön wird ein Bad hauptsächlich dann wahrgenommen, wenn es einem stimmigen Gesamtkonzept folgt, wenn also alle Einrichtungselemente optimal aufeinander abgestimmt sind. Dabei sind bewusste „Brüche“ durchaus erlaubt, sie müssen aber trotzdem ins Konzept passen.

Wer sich nicht selbst zutraut, die Einrichtung seines Bades zu entwerfen, findet heute vielfältige Hilfe. Einrichtungsratgeber im Internet, die Fachabteilungen der Baumärkte und Interieur-Spezialisten oder der gute alte Innenarchitekt stehen auf Wunsch unterstützend zur Seite.

Kleine Bäder flexibel nutzen

Generell ist es einfacher, ein großes Badezimmer mit einer schönen Einrichtung zu versehen als einen kleinen Raum. Im letztgenannten Fall ist einfach mehr Kreativität gefragt. Wer etwa eine Badewanne in Haus oder Wohnung nutzen kann, aber keine separate Dusche besitzt, hat die Möglichkeit, mit diversen Aufsätzen oder Vorhängen eine kleine Abgrenzung zu schaffen, so dass das Duschvergnügen auch ohne separate Dusche gelingt. Flexible Lösungen sind heute angesichts immer knapper werdenden Wohnraums besonders gefragt.

Wer sich über eine Dusche in seinem (kleinen) Bad freuen kann und dieses neu gestaltet, tut gut daran, auf ein bodentiefes Modell ohne klassische Duschwanne zu setzen. Diese lässt den Raum wesentlich luftiger wirken, die klobige Duschabtrennung entfällt fast komplett. Der Boden ist ohne Wanne viel besser nutzbar und darüber hinaus leichter zu reinigen. Und er bringt noch weitere Vorteile, wie der nächste Abschnitt zeigt.

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Speziell für kleine Bäder gibt es im Handel zudem kompakte Waschtische, platzsparende WCs und Badmöbel in allen nur erdenklichen Maßen und Ausführungen zu kaufen. So kommen auch kleine Bäder ganz groß raus!

Altersgerechtes Wohnen: Die passende Badeinrichtung erleichtert vieles

In jungen Jahren mag es keine Rolle spielen, ob Duschen ebenerdig sind oder genügend Griffe zum Festhalten im Badezimmer installiert sind. Mit zunehmenden Lebensjahren rückt das Thema „altersgerechtes Wohnen“ jedoch stärker in den Fokus.

Der Wunsch vieler Senioren, möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben, lässt sich mit vielerlei nützlichen Hilfsmitteln, die bereits bei der Badgestaltung beginnen, umsetzen. So sind etwa Badewannenlifte, die den sicheren Einstieg in die Badewanne ermöglichen, sehr hilfreich. Und auch die erwähnte, bodentiefe Dusche stellt für ältere Menschen das Optimum dar.

Altersgerechtes Wohnen muss jedoch keineswegs bedeuten, dass Komfort zulasten von Stil gewählt wird. Eine schöne Badeinrichtung und altersgerechtes Wohnen schließen sich nicht aus, so wirken moderne Walk-in-Duschen, große und breite Waschtische und matte, rutschhemmende Fliesen edel und hochwertig.

Toiletten-Trends

Ja, auch bei Toiletten gibt es Trends! Die klassische Toilette – das Stand-WC mit außen angebrachtem Spülkasten – wird heute kaum noch verbaut. Kein Wunder: Sie ist optisch nicht gerade ein Reißer und zudem schlecht zu reinigen.

Viel verbreiteter, weil moderner und praktischer, sind heutzutage Hänge-WCs und Unterputz-Spülkästen. Erstgenannte besitzen keine Verbindung zum Boden mehr, sie werden stattdessen an die Wand geschraubt. So benötigen sie weniger Platz im Raum, zudem lässt sich der Bereich darunter ganz einfach reinigen. Ähnliche Vorteile bietet der Unterputz-Spülkasten. Er verschwindet optisch in der Wand und ist daher kein störendes Element mehr im Raum. Hierfür wird eine zweite, etwas nach vorn versetzte Wand eingezogen, die jedoch in der Regel nicht bis zur Zimmerdecke reicht. Zwischen ihr und der eigentlichen Zimmerwand wird die komplette Technik untergebracht.

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