Auch die schönste Wohnung wird irgendwann langweilig. Wer das bestehende Design einfach satt hat, für den ist ein Tapetenwechsel das Mittel der Wahl – manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Doch es sind nicht nur die großen Veränderungen, mit denen die eigene Wohnung schöner wird. Schon kleine Details wirken sich oft bereits strak verändernd aus, und für diese muss weder viel Arbeit noch eine Menge Geld investiert werden.
Wir haben drei Ideen gesammelt, mit denen man die eigene Wohnung schnell und einfach schöner gestalten kann.
1. Ein neues Farbkonzept bringt frischen Schwung herein!
Es ist kaum zu glauben, wie sehr sich Wohnraum allein durch den Einsatz neuer Farben verändern kann. Allerdings sollte mit Farben nicht wahllos experimentiert werden. Am besten gelingt die Neugestaltung, wenn ein klares, sorgfältig ausgearbeitetes Farbkonzept dahintersteht. Sämtliche Elemente müssen aufeinander abgestimmt sein und zueinanderpassen, ansonsten ergibt sich einfach nur ein wildes Farbchaos. Doch wie lässt sich ein solches Farbkonzept entwickeln?
Zunächst einmal gilt: Es gibt Elemente im Raum, die sich hinsichtlich der farblichen Gestaltung zumindest bei einfachen Maßnahmen zur Neugestaltung nicht ändern lassen. Dies sind, je nach Umfang der Umgestaltung, beispielsweise der Bodenbelag, die Wandfarben oder auch die Beschaffenheit größerer Möbelstücke. Daher ist in diesem Zusammenhang darauf zu achten, die neuen farblichen Details auf die vorhandene Basis abzustimmen. Ideal ist es, wenn die Basis in eher neutralen Farben gehalten wird. Also beispielsweise in Weiß, aber auch durch den Einsatz sanfter Pastelltöne. In diesem Fall kann mit den neuen Accessoires durch den Einsatz auffälliger und knalliger Farben ein reizvoller Gegensatz geschaffen werden.
Nun stellt sich allerdings die Frage, welche Accessoires zum Einsatz kommen sollten, um der Wohnung neue Farbakzente zu geben. Wie wäre es beispielsweise mit einem Überwurf aus Stoff für das vorhandene Sofa, in Verbindung mit farblich abgestimmt Kissen? Allein diese Accessoires geben dem gesamten Raum ein völlig neues Erscheinungsbild.
Des Weiteren sollten Bilder und persönliche Erinnerungsstücke hinzukommen (dazu gleich mehr), die jedem Raum eine individuelle Note geben. Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von sogenannten Deko-Inseln, die in der ganzen Wohnung an unterschiedlichen Orten verteilt werden sollten. Dabei werden selbst kleine Accessoires bewusst inszeniert, neben den bereits genannten Gegenständen können dies auch Urlaubssouvenirs, Fotos oder „Schätze“ sein, die man auf dem Flohmarkt günstig erstanden hat.
2. Individuelle Bilder sind ein Hingucker!
Bilder geben dem Raum eine persönliche Note, ohne sie wirkt er kalt und anonym. Daher sollten bei der Neugestaltung der Wohnräume Bilder immer eine große Rolle spielen. Wichtig ist, dass diese sorgfältig und auf den Rest der Ausstattung abgestimmt ausgewählt werden. Außerdem sollten es nicht gerade die tausendfach angebotenen Bilder von der Stange sein, wie man sie heutzutage in jedem Baumarkt oder Möbelhaus fertig zu kaufen bekommt.
Individualität ist also gefragt! Wie wäre es beispielsweise mit einem Bild, das an den letzten Urlaub bzw. das liebste Reiseziel erinnert? Ähnlich wie die Deko-Inseln sollten auch Bilder idealerweise einen Bezug zu ihrem Besitzer bzw. zu dessen Leidenschaften herstellen.
Vielleicht findet sich ja ein Maler in der Nähe, der ganz nach Wunsch Bilder in passenden Farben und mit einzigartigen Motiven anfertigt. Das ist gar nicht so teuer, wie viele vielleicht denken. Eine Anfrage wird sich sicherlich lohnen.
3. Do-it-Yourself-Möbel machen Eindruck und sind leichter herzustellen, als man denkt!
Immer wieder kommen wir hier auf das Thema Individualität zu sprechen. Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten Trends der letzten Jahre, der sich auch in Zukunft ganz sicher fortsetzen wird. Dinge von der Stange sind zunehmend weniger gefragt, die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und des persönlichen Stils wird dagegen in allen Bereichen des Lebens groß geschrieben. Und genau das drückt man mit selbst angefertigten Möbeln und Accessoires in den Wohnräumen aus – ob Wohnzimmermöbel, Badmöbel, Büroausstattung oder Unikate für das Kinderzimmer.
Einer der wichtigsten Trends der letzten Jahre ist diesbezüglich der sogenannte Shabby Look, bei dem Möbel und Accessoires möglichst alt und abgenutzt aussehen sollen. Daraus ergibt sich ein wunderschöner Landhaus-Stil mit viel Persönlichkeit und Ausstrahlung, der ganz im Kontrast zu den oftmals sehr glattflächigen und dadurch kalt und anonym wirkenden Designs der Vergangenheit steht. Das Schöne daran: Möbel im Shabby-Look lassen sich leicht selbst kreieren. Es genügt bereits ein alter Tisch oder Schrank, der mittels Schleifpapier an den Ecken und Flächen so weit bearbeitet wird, dass sich ein möglichst authentischer „Gebrauchteindruck“ ergibt. Entspricht das Stück nach dem Bearbeiten noch nicht den eigenen Vorstellungen, kann man es einfach neu lackieren und danach wieder mit dem Schleifpapier von vorne beginnen.
Und auch komplett selbst gebaute Möbel liegen heute voll im Trend. Aus einer einfachen Europalette kann man zum Beispiel wunderbare Kommoden und Sitzmöbel zaubern. Dafür wird die Palette einfach passend zersägt und die Teile dann aufeinander montiert, so dass in die Aussparungen passende Schubladen eingesetzt werden können. Das benötigte Zubehör wie Metallwinkel und Scharniere gibt es in jedem Baumarkt.